Unser Konzept

Natur, Freiraum und schier unzählige Möglichkeiten sich zu entwickeln? 

Unser Waldkindergarten bietet Ihrem Kind eine außergewöhnliche Betreuung inmitten des Waldes. Am Rande einer großzügigen Waldfläche bietet unsere Hütte den idealen Ausgangspunkt für gemeinsame Erlebnisse in der Natur. In Verbindung mit der starken regionalen Vernetzung, regelmäßigen Projekten mit Ehrenamtlichen und dem Einbezug der Tierpädagogik erwartet Ihr Kind abwechslungsreiche und spannende Erlebnisse!   

 

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Pädagogische Dimensionen

Der Waldkindergarten ist ein Angebot für Familien aus der Umgebung die insbesondere einen gesunden Bezug zur Natur, zu Tieren, Handwerklicher Betätigung und Kreativität erfahren wollen. 

Dimension Natur & Umwelt

Vielfältige eigene Erfahrungen: Kinder können Vertrauen und Mut in die eigenen Fähigkeiten entwickeln, aber auch ihre Grenzen erleben.  

Bewegungsfreiheit: Unzählige und vielseitigste Möglichkeiten entsprechen dem natürlichen Bewegungs- und Ruhebedürfnis der Kleinen.

Aufforderungscharakter: Kinder werden aufgefordert, kreativ zu sein, sich auf neue Situationen einzustellen und gemeinsam Lösungen zu finden.   

Sinneserfahrungen: Erleben von Wettereinflüssen macht sensibel für die eigene Körperwahrnehmung und das Spiel in der Natur fördert die Sinneswahrnehmung.

Dimension Landwirtschaft

Verantwortung übernehmen: Im Umgang mit Tieren und der Natur sowie im Zusammenwirken in der Gruppe lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen.

Stärkung der Gesundheit: Der Aufenthalt auf dem Hof und in der Natur stärkt das Immunsystem der Kinder. Die unzähligen Bewegungsmöglichkeiten schulen die Motorik. 

Ernährungsbildung: Kinder lernen ihre Umwelt kennen und erleben die Produktion und Verarbeitung gesunder Lebensmittel aus der Region. 

Bedürfnisorientierung: Unzählige Abenteuer und Entdeckungen warten auf dem Hof und bedienen die Bedürfnisse nach Abenteuer, Selbsterkundung aber auch nach Ruhe und Geborgenheit.

Dimension Dorf & Sozialraum

Ressourcen des Ortes nutzen:  Die vorhandenen Ressourcen wie das Vereinswesen, die Kunst und das Handwerk sowie die alljährlichen Feste werden für die Entwicklung der Kinder genutzt und erlebbar. 

Einbindung ins Vereinsleben: Vereine haben die Möglichkeit sich in den Alltag der KiTa zu integrieren und das Vereinsleben an die Kinder heranzubringen.  

Regionale Identität & gelebtes Miteinander: Kinder sollen ein Zugehörigkeitsgefühl zu ihrem Ort entwickeln und schon früh ein aktiver Teil der Dorfgemeinschaft werden. Zur regionalen Identität zählen auch die kirchlichen Feste des Jahreskreises (Weihnachten etc.), die Vermittlung des kath. Menschenbildes und die regionalen Traditionen. 

Fußspuren suchen und hinterlassen: Kinder wollen mitgestalten und sollen die Möglichkeit haben, eigene kreative „Fußspuren“ im Ort zu hinterlassen, die für alle sichtbar sind. Ein anfänglicher kleiner Fußabdruck, wie ein gepflanzter Baum, kann sich mit der Zeit zu einer gut sichtbaren Erinnerung an die Zeit im Kindergarten entwickeln.

Beruf & Handwerk

Kreativität entwickeln: Kinder werden aufgefordert, kreativ zu sein, sich auf neue Situationen einzustellen und Lösungen zu finden. Unglaublich auf welch vielfältige Art und Weise Kinder ein kleines Bächlein im Wald überbrücken, um auf die andere Seite zu gelangen.

Zusammenhänge verstehen: Durch regelmäßige Projektarbeit lernen die Kinder anschaulich Zusammenhänge kennen und können ein umfangreiches Wissen aufbauen. 

Berufsfelder kennen lernen: Die Kinder lernen die Berufsfelder und die unzähligen Selbstverwirklichungsmöglichkeiten kennen. 

Eigene Fähigkeiten entwickeln: In den unzähligen Tätigkeitsfeldern können Kinder Interessen nachgehen und eigene Fähigkeiten weiterentwickeln. 

Neueste INFOS & FOTOS

 

 

 

 

Und im Winter? Aufwärmen in der Hütte und wieder raus in den Schnee!

 

 

 

 

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Tagesablauf in unserer Einrichtung

Frühdienst - Ankommen und Freunde treffen

Der Frühdienst umfasst die Zeit bis zur Beginn der pädagogischen Kernzeit um 8:30 Uhr. Während des Frühdienstes befindet sich die Gruppe an und in der Schutzhütte. In dieser Zeit können die Kinder in Ruhe in der Einrichtung ankommen, können sich einen Überblick über den heutigen Tag verschaffen und frei mit den anwesenden Kindern spielen. 

 

Morgenkreis - Sich sammeln und den Tag planen

Der tägliche Morgenkreis stellt für die Kinder ein wichtiges Element im Tagesablauf dar. Im Kreis mit allen Kindern wird zusammen der gemeinsame Tag eingeleitet. Nach einem gemeinsamen Lied wird gemeinsam durchgezählt und geschaut, welche Kinder heute anwesend sind. Die Kinder überlegen gemeinsam mit dem Personal, wie der Tag gestaltet werden kann. Je nach Witterung und Jahreszeit wird ein anderer Platz aufgesucht. 

 

Aufbruch zum Platz

Gemeinsam bricht die Kindergruppe zum vereinbarten Grundstück auf. Je nach Witterung stehen verschiedene Plätze zur Verfügung, die sich etwa besonders bei starkem Sonnenschein, bei Nieselwetter, an kälteren Tagen oder an windigeren Tagen eignen. Die Kinder sind wetterangepasst gekleidet und haben in ihrem Rucksack ausreichend Brotzeit und Getränke mit dabei. Im mitgeführten Leiterwagen wird neben Material für den Tag, Frischwasser, Ersatzwäsche und Notfallset alles mitgenommen, was gebraucht werden könnte. 

 

Ankunft am Spielbereich

Angekommen am Spielbereich haben die Kinder die Möglichkeit, sich frei im Spielbereich zu verteilen und sich dem eigenen Spiel zu widmen. Hier erleben die Kinder Partizipation und ein gemeinsames Miteinander. Sie können Spielmaterial und Spielpartner frei wählen und - hier liegt der entscheidende Unterschied zum Hauskindergarten - sie müssen ihr Spielzeug selbst definieren (Dieser Ast ist jetzt eine Gabel!), dies ihrem Spielpartner mitteilen und ihn dann auch noch überzeugen, dass der Ast hier und jetzt auch für sie eine Gabel ist! Neben dem partizipativen Gedanken, ermöglicht diese Selbstbestimmung den Kindern auch die Konsequenzen für eigene Entscheidungen zu verstehen. Das Personal ist Ko-Konstruktiver Begleiter und begleitet die Kinder in ihren Entwicklungsprozessen, die sich im täglichen Abenteuer in der Natur ergeben. 

 

Gemeinsame Brotzeit

In der Waldgruppe wird die Brotzeit gemeinsam eingenommen. Dies dient der Sicherheit der Kinder, erst nach einem gemeinsamen Händewaschen und dem vorbereiten des Brotzeitplatzes wird gemeinsam begonnen. Die Brotzeit wird meist in der Natur eingenommen, dafür stehen Baumstämme, Decken, Sitzkissen und ähnliches zur Verfügung. Bei sehr schlechtem oder kaltem Wetter kann die Brotzeit auch in der warmen Schutzhütte eingenommen werden. 

 

Gemeinsame Aktionen & Projekte

Der Vormittag im Waldkindergarten ist abhängig von den Wettereinflüssen und den Ideen der Kinder. Jeder Vormittag ist individuell. Die Vormittage sind unterteilt in Freispielzeiten und gemeinsame Aktionen, wobei die zeitliche Gewichtung von Tag zu Tag verschieden ist. Die gemeinsamen Aktionen können entweder für die ganze Gruppe stattfinden, etwa Bilderbücher, Geschichten oder Lieder, oder sie stehen nur einer gewissen Altersgruppe zur Verfügung. So gibt es bspw. eigene Aktionen für Vorschulkinder oder gezielte Angebote für jüngere Kinder.

 

Rückkehr zum Basislager

Nach dem Aufräumen am Spielbereich machen sich die Kinder bereit für den Rückweg. Bevor der Weg angetreten wird gibt es eine kurze Erzählrunde. In dieser haben die Kinder die Möglichkeit in der Gruppe zu erzählen, was sie heute erlebt haben und was ihnen wichtig ist. Ein gemeinsames Lied beendet die pädagogische Kernzeit. 

 

Ankunft am Basislager

Angekommen am Basislager können die ersten Kinder von ihren Eltern abgeholt werden. Kinder die etwas länger bleiben haben rund um die Schutzhütte nochmal die Gelegenheit nach Herzenslust zu spielen und Zeit mit ihren Freunden zu verbringen. 

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